Rafael Leng Fantastische Erzählungen
Lemuriastan im Abendlicht

Vom Teufel mit Liebe

Memento Mori

Verzierte Initiale V

Zum Buch

Dreißig Jahre sind vergangen, doch Diana hat den Tod ihrer Freundin Freya noch immer nicht überwunden. Zeit zu trauern blieb ihr kaum. Die Attentate auf sie hören nicht auf, und auch die Erkenntnis über ihre wahre Natur bringt ihr keinen Trost. Im Gegenteil. Denn inzwischen sieht sie sich einer Bedrohung gegenüber, die bereit ist, den gesamten Planeten Gaia zu vernichten, nur um sie zu töten.

Ausgerechnet jetzt bieten ihr Wesen ein Bündnis an, bei denen Diana nicht weiß, ob sie neue Freunde oder neue Feinde vor sich hat.

Kann sie einem Kok’idifar vertrauen, der sie beinahe vernichtet, nur um herauszufinden, ob sie noch kämpfen kann? Welche Ziele verfolgt der Engel, der freundlich auftritt, ihr aber nicht einmal seinen Namen nennen will? Und was soll sie von dem Waggylkrieger halten, der behauptet, in einem früheren Leben Magnus gewesen zu sein?

Gerade ihm zu vertrauen scheint unmöglich. Denn der Waggylkrieger hat Diana den Tod geschworen.

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Freyas Grab auf dem Friedhof

Leseprobe

Wie sich Diana gedacht hatte, interessierte sich das Sicherheitspersonal für niemanden, der mit einem gefälschten Ausweis die Sperre passierte. Ihren Ärger darüber schluckte sie herunter. Genauso wie den Verdruss über die Fantasielosigkeit von Gullberg. Aurora Enterprise, 20. Stock war deutlich auf einem Schild zu lesen.

‚Wenn ich geheim halten will, dass ich Lucifer anbete‘, hatte sie in Gedanken geflucht, ‚wähle ich einen anderen Namen und vermeide alles, was mit Morgenröte oder Licht zu tun hat.‘

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MEMENTO MORI
Dianas Wohnzimmer mit Flügel und Kontrabass